Veranstaltungsarchiv

Hier finden Sie Ankündigungstexte von Veranstaltungen zurückliegender Monate. Ältere Ankündigungen werden regelmäßig gelöscht.

Das Phantom der Oper

Die „Bergbühne“ aus Wallmerod hat sich an einen der ganz großen internationalen Musicalstoffe herangewagt: In seiner aktuellen Spielzeit bringt das Amateurensemble „Das Phantom der Oper“ in einer Theaterbearbeitung auf die Bühne. Nach mehreren Auftritten in der heimischen Verbandsgemeinde gastiert die Bergbühne am Sonntag, 10. September, im hessischen Teil des Westerwalds: Um 19 Uhr beginnt in der Mehrzweckhalle der Glasfachschule Niederhadamar eine Aufführung auf Einladung der Kulturvereinigung Hadamar.

Unter der Regie der Theaterpädagogin Bärbel Vienna-Garn befasst sich das junge Ensemble der seit 2014 bestehenden Bergbühne mit dem Phantom-Stoff. Der Protagonist, körperlich missgestaltet, aber mit großem musikalischen Talent begnadet, wird als Kind von seiner Mutter an einen Jahrmarkt verkauft. Dort lernt er nicht nur verblüffende Zaubertricks, mit denen er die Pariser Öffentlichkeit in Atem hält. Er lernte auch, die Menschen zu hassen. Doch in die ehrgeizige und schöne Sängerin Christine verliebt sich das Phantom unsterblich. Sie aber verkauft ihre Seele dafür, „so singen zu können, dass die Engel weinen“. Zwischen den unterirdischen Gewölben der Pariser Oper, wo sich das Phantom sein gruseliges Zuhause eingerichtet hat, und den Logenplätzen steuert die Situation scheinbar ausweglos auf eine Katastrophe zu. Doch gibt es in letzter Sekunde eine Rettung für Christine und zugleich die Erlösung für das Phantom der Oper.

Der Kartenvorverkauf für die Aufführung am 10. September hat bereits begonnen. Die Eintrittskarten kosten 10 Euro im Vorverkauf und 12 Euro an der Abendkasse in der Mehrzweckhalle der Glasfachschule Niederhadamar. Kinder und Jugendliche bis zum 17. Lebensjahr zahlen 5 Euro im Vorverkauf und an der Abendkasse 6 Euro. Vorverkaufsstellen sind Schreibwaren Dutell, Gymnasiumstraße 6, und Buchhandlung Hämmerer, Gymnasiumstraße 11, in Hadamar, AH Tischwäsche Stick & mehr, Dorfbachstraße 2, in Niederhadamar, „Buch & Tee“, Rathausstraße 2, in Elz und FC Factory Clothing, Neumarkt 14, in Limburg.

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Von Händel bis Cindy Lauper

Die Orgel stand als Königin der Instrumente im Mittelpunkt des ersten Hadamarer Liebfrauenkonzerts im Juni. Zum zweiten und letzten Konzerttermin der Spielzeit 2017 lässt die Kulturvereinigung Hadamar am Samstag, 26. August, die Vokalmusik zu ihrem Recht kommen. Von 18 Uhr an gastiert das „Ensemble Amaryllis“ in der romanischen Kirche am Elbbachufer. Zu dem Konzert wird ein begleitendes Menü im Hotel Nassau-Oranien angeboten.

Die Formation aus den Sängerinnen Dorothee Laux und Nadja Jamiro sowie den Instrumentalisten Ulrike Jordan, Martin Reuß und Johannes Stücher hat eine breite Palette mit Werken aus verschiedenen Epochen und Kulturkreisen im musikalischen Gepäck. Dazu gehören sowohl der englische Barockkomponist Henry Purcell als auch John Rutter als Vertreter der englischen Gegenwartsmusik. Passend zum Reformationsjubiläum sind auch Werke des wichtigsten protestantischen Kirchenlieddichters Paul Gerhardt vorgesehen und, gewissermaßen als Brücke zwischen den britischen Inseln und Deutschland, Georg Friedrich Händel. Aber das Ensemble Amaryllis hat auch Titel vorbereitet, die im deutlichen Kontrast zum Kirchenraum stehen, darunter ein Lied des französischen Chansonniers Charles Trenet, ein Titel der Popsängerin Cindy Lauper in ungewohnter Bearbeitung und Kompositionen der Jazzlegende Louis Armstrong.

Die fünf Musikerinnen und Musiker des Ensemble Amaryllis sind an der Kreismusikschule (KMS) Limburg und in den verschiedenen Ensembles des Limburger Doms aktiv. Dorothee Laux (Sopran) ist international als Lied- und Konzertsängerin und lehrt als Dozentin an der KMS. Nadja Jamiro (Mezzosopran), die als Bambergerin Limburg zu ihrer Wahlheimat gemacht hat, lehrt ebenfalls an der KMS und ist Stimmbildnerin für die Mädchenkantorei und den Domchor. Ulrike Jordan (Oboe und Akkordeon) unterrichtet Oboe an der KMS, leitet als Holzbläserdozentin verschiedene Orchesterkurse des Internationalen Arbeitskreises für Musik, ist Mitglied des Limburger Domorchesters und wirkt bei zahlreichen überregionalen Orchester- und Ensembleprojekten mit. Martin Reuß (Gitarre) ist Schulleiter der VDM-Musikschule in Aarbergen. Im Limburger Domchor wirkt er als Tenor mit. Johannes Stücher (Kontrabass) lehrt Musik am Frankfurter Lessing-Gymnasium und leitet dort zwei der drei Schulorchester.

Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf für 13 Euro bei Schreibwaren Dutell, in der Buchhandlung Hämmerer und im Hotel Nassau-Oranien in Hadamar, bei AH Tischwäsche Stick & mehr in Niederhadamar, bei „Buch & Tee“ in Elz und bei FC Factory Clothing in Limburg. An der Abendkasse in der Liebfrauenkirche kostet der Eintritt 15 Euro.

Das Konzert-Menü wird im Anschluss an den musikalischen Teil im Hotel Nassau-Oranien serviert. Es ist nicht im Eintritt zum Konzert enthalten und muss gesondert im Hotel zum Preis von 25,90 Euro gebucht werden. Unter 06433/9190 sind Vorbestellungen möglich, auf die das Hotel einen Preisnachlass von zwei Euro gewährt. Die Speisekarte kann im Hotel erfragt werden und ist auf den Eintrittskarten des Liebfrauenkonzerts abgedruckt.

Liebfrauenkonzert mit Live-Video und Menü

Die Liebfrauenkonzerte erfinden sich neu. In der Saison 2017 lässt die Kulturvereinigung Hadamar die traditionsreiche Konzertreihe in der Kirche am Elbbachufer erstmals am Samstagabend statt am Sonntagnachmittag beginnen. Zudem wird im nahegelegenen Hotel Nassau-Oranien ein zum Konzert passendes Menü serviert. Den Auftakt der „neuen“ Liebfrauenkonzerte macht am Samstag, 3. Juni, 18 Uhr, das Orgel-Duo Iris und Carsten Lenz.

Sie versprechen in ihrem Konzerttitel „Ein Orgel-Feuerwerk mit vier Händen und vier Füßen“ und bringen eine Besonderheit mit: Per Kamera wird die Spielanlage live auf eine große Leinwand im Kirchenraum übertragen. Konzertbesucher können auf diese Weise mitverfolgen, wie die Töne entstehen, die sie hören. Dazu gibt es eine kurzweilige Moderation, die Einzelheiten zu den Stücke und der Spielweise verrät.

Auf dem Programm stehen bekannte Melodien und Kompositionen von Händel (Halleluja), Bach (Air), Mozart (Türkischer Marsch), Dvorák (Humoreske), Strauss (Donau-Walzer), Schumann (Album für die Jugend), Joplin (The Entertainer) und Pédalier (Bruder-Jakob-Miniaturen für Orgelpedal mit vier Füßen). Als eigenes Werk lässt das Duo Lenz Variationen über „Freude, schöner Götterfunken“ erklingen. Als Vorprogramm ist etwa zehn Minuten vor dem eigentlichen Beginn eine kurze Orgel-Vorführung geplant.

Die beiden Musiker sind Organisten an der Skinner-Orgel der Saalkirche in Ingelheim am Rhein. Iris Lenz wirkte nach dem Studium der Kirchenmusik in Frankfurt an der Oranier-Gedächtnis-Kirche im Wiesbadener Stadtteil Biebrich. Heute arbeitet sie als Chorleiterin und Organistin in der Rhein-Main-Region. Carsten Lenz studierte ebenfalls in Frankfurt Kirchenmusik und ist seit 1996 Dekanatskirchenmusiker in Ingelheim. Dort gründete er den Georg-Philipp-Telemann-Chor und den Kirchenchor des Dekanats Ingelheim. Gemeinsam hat das Duo Konzerte in den USA, Russland und vielen Ländern Europas gegeben sowie rund 25 CD-Einspielungen und drei Video-DVDs vorgelegt.

Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf für 13 Euro bei Schreibwaren Dutell und in der Buchhandlung Hämmerer in Hadamar, bei AH Tischwäsche Stick & mehr in Niederhadamar, bei „Buch & Tee“ in Elz und bei FC Factory Clothing in Limburg. Neu ist das Hotel Nassau-Oranien in Hadamar als Vorverkaufsstelle hinzugekommen. An der Abendkasse in der Liebfrauenkirche kostet der Eintritt 15 Euro.

Das Konzert-Menü wird im Anschluss an den musikalischen Teil im Hotel Nassau-Oranien serviert. Es ist nicht im Eintritt zum Konzert enthalten und muss gesondert im Hotel zum Preis von 27,90 Euro gebucht werden. Unter 06433/9190 sind Vorbestellungen möglich, auf die das Hotel einen Preisnachlass von zwei Euro gewährt. Die Speisekarte kann im Hotel erfragt werden und ist auf den Eintrittskarten des Liebfrauenkonzerts abgedruckt.

Orgelspaziergang im Zeichen der Reformation

Schon seit sieben Jahren laden die örtlichen Kirchengemeinden und die Kulturvereinigung Hadamar zum Orgelspaziergang in die vielen Kirchen der Stadt ein. In diesem Jahr steht die Veranstaltung in einem besonderen Zusammenhang: Der Orgelspaziergang 2017 ist Teil der Literaturkarawane durch den Kreis Limburg-Weilburg, die wiederum das Reformationsjubiläum zum Thema hat. Deshalb werden auch in Hadamar protestantische und katholische Lieddichtungen der bewegten Zeit vor 500 Jahren im Blickpunkt stehen.

Der Orgelspaziergang beginnt am Sonntag, 7. Mai, um 14 Uhr in der Ägidienkirche auf dem Mönchberg jedoch mit einem anderen Schwerpunkt aus der jüngeren Geschichte: An Orgel und Regal erinnern Michael Loos und Martin Buschmann an die dunkle Zeit der Krankenmorde an dieser Stelle im „Dritten Reich“. Dichter wie Jochen Klepper, Adolf Lohmann und Dietrich Bonhoeffer drückten ihre Ablehnung des mörderischen Regimes zwischen den Zeilen ihrer geistlichen Lieder aus.

Nächste Station ist von 14.45 Uhr an die Liebfrauenkirche. Dort werden die Choralscholen St. Marien Limburg und St. Peter und Paul Villmar die Bedeutung der Gregorianik für die Anfänge des deutschen Kirchenliedes deutlich machen. Die Schola singt lateinische Vorlagen, gefolgt von deren Bearbeitung als Orgelmusik aus der Reformationszeit sowie davon inspirierten jüngeren Werken.

Für 15.30 Uhr ist eine Pause mit Kaffee und Kuchen in Schlosshof und Gewölbekeller des Fürstenschlosses vorgesehen. Anschließend wird Martin Buschmann an Orgel und Truhenorgel der evangelischen Schlosskirche kirchenmusikalische Neuschöpfungen der Reformation in ausgewählten Orgelwerken und geistlichen Liedern erklingen lassen. Dabei wird auch die regionale Reformationsgeschichte angeschnitten, beispielsweise mit Bezügen zur 1856 erschienene Novelle „Gräfin Ursula“ von Wilhelm Heinrich, die auch die musikalische Seite der Gattin von Fürst Johann Ludwig von Nassau-Hadamar erwähnt. Der Abschluss ist für etwa 17 Uhr in der katholischen Pfarrkirche St. Johannes Nepomuk vorgesehen. Michael Loos wird sich in der einstigen Jesuitenkirche mit der Kirchenmusik im Spannungsfeld von Reformation und Gegenreformation auseinandersetzen. Neben jesuitischen Neudichtungen, beispielsweise von Friedrich Spee, fanden in dieser Zeit die populären Kirchenlieder der Reformation Eingang in katholische Gesangbücher.

Die Teilnahme am Orgelspaziergang ist kostenlos. Um eine Spende zu Gunsten der gemeinnützigen Arbeit des Bürgerfonds Hadamar wird jedoch gebeten.

Unser Chatroom war die Gass'

Es gab tatsächlich eine Zeit vor dem Smartphone und vor den mannigfaltigen Möglichkeiten zur elektronischen Vernetzung. Heitere Botschaften aus dieser gar nicht mal so fernen Vergangenheit bringt die Kabarettistin, Chansonette und Fernsehmoderatorin Ulrike Neradt am Freitag, 21. April, nach Hadamar. Von 19.30 Uhr an präsentiert sie in der Aula des Schlosses Hadamar ihr Programm „Unser Chatroom war die Gass“. Darin geht es um Kindheit und Jugend im Rheingau der Vor-Facebook-Zeit. Die Mundart-Fachfrau ist zu erleben, wie sie Schelle-Kloppe spielt, Hasebrot futtert, „von de Pest an Bord“ singt, vom „scheene Westerwald“ und vom „Brunne vorm Dor“. Auch von ersten Kusserfahrungen „im Kerchetermsche“ und „hinner dicke Kastaniebeem“ wird die Rede sein.

Ohne in Nostalgie abzugleiten, lässt die Vortragskünstlerin alte Zeiten in Prosa, in Reimform und in Liedern lebendig werden - in „Geschichtcher“ und „Gedichtcher“ mit eingefügtem A-Capella-Gesang. Dabei wird sie auch einmal philosophisch, bleibt aber immer humorvoll und daseinsfreudig.

Ulrike Neradt ist im Weinbauort Eltville-Martinsthal geboren, und zur besseren Einordnung ihres Programms darf in diesem Fall auch einmal der Jahrgang einer Dame erwähnt werden: 1951. Sie kann also aus erster Hand von einer Kindheit ohne Fahrradhelm berichten, mit Trinkwasser aus dem Bach und Papierbrausetütchen für fünf Pfennige.

Die Kulturvereinigung Hadamar als Veranstalterin hat den Kartenvorverkauf für „Unser Chatroom war die Gass“ bereits anlaufen lassen. Tickets für die Veranstaltung am 21. April gibt es ab sofort zum Preis von 11 Euro bei Schreibwaren Dutell, Gymnasiumstraße 6, und in der Buchhandlung Hämmerer, Gymnasiumstraße 11, in Hadamar, bei AH Tischwäsche Stick & mehr, Dorfbachstraße 2, in Niederhadamar, bei „Buch & Tee“, Rathausstraße 2, in Elz und bei FC Factory Clothing, Neumarkt 14, in Limburg. An der Abendkasse kostet der Eintritt 13 Euro.

Moderne Chormusik mit den Domsingknaben

Es hat Tradition: Jedes zweite Jahr sind die Limburger Domsingknaben zu Gast beim Weihnachtskonzert der Kulturvereinigung Hadamar. Dieses Mal, am Freitag, 16. Dezember, von 19.30 Uhr an in der Pfarrkirche St. Johannes Nepomuk in Hadamar, gibt es dennoch eine Premiere: Zum ersten Mal gestalten die Domsingknaben das Konzert unter dem Dirigat ihres neuen Leiters Andreas Bollendorf.

Für das Konzert in Hadamar hat Bollendorf ein breites Spektrum weihnachtlicher Chorwerke ausgewählt und mit dem Knabenchor eingeübt. Dabei nehmen besonders feierliche Lieder in lateinischer Sprache breiten Raum ein, beispielsweise „Präparate corda vestra“ von Jacobus Gallus, „Tota pulchra es, Maria“ von Ola Gjeilo oder „Veni, veni, Emanuel“ von Jan-Ake Hillerud. Aber auch deutschsprachige Kompositionen insbesondere jüngeren Datums sind vertreten. Arnold Mendelssohns Bearbeitung des Lieds „Es kommt ein Schiff geladen“ von 1924 gehört da schon zu den ältesten Stücken. „Übers Gebirg Maria geht“ von Johannes Eccard und die „Drei weihnachtlichen Chorsätze“ von Hermann Schröder werden ebenfalls zu hören sein. Dazu kommt eine Auswahl englischer Weihnachtslieder, beispielsweise „I saw three ships“ von Clifford Harker oder „God rest you, merry gentlemen“ im Satz von David Willcocks. Am Ende werden Domsingknaben und Besucher wieder gemeinsam ein bekanntes Weihnachtslied anstimmen. Die Orgel der Nepomukkirche spielt Michael Loos für einige Instrumentalstücke, und an der Chororgel begleitet Wilhelm Gries die Domsingknaben.

Der Kartenvorverkauf für das Weihnachtskonzert am 16. Dezember hat bereits begonnen. Karten gibt es zum Preis von 14 Euro bei Schreibwaren Dutell, Gymnasiumstraße 6, und in der Buchhandlung Hämmerer, Gymnasiumstraße 11, in Hadamar, bei AH Tischwäsche Stick & mehr, Dorfbachstraße 2, in Niederhadamar, bei „Buch & Tee“, Rathausstraße 2, in Elz und bei FC Factory Clothing, Neumarkt 14, in Limburg. An der Abendkasse kostet der Eintritt 16 Euro. Schüler und Studenten zahlen 9 Euro.

Swinging Christmas: Weihnachts-Jazz mit der Comitolo Big Band

Im Rahmen der Hadamarer Schlossweihnacht gibt es in diesem Jahr ein Wiedersehen und Wiederhören mit der Comitolo Big Band. Am Samstag, 3. Dezember, beginnt um 20 Uhr in der Stadthalle Hadamar das Konzert „Swinging Christmas“. Durch das Programm führt wie bei der ersten Auflage vor zwei Jahren der bekannte Nachrichtensprecher und Jazzsänger Elmar Bartel.

Sängerin Jutta Cappallo hat sich bereits beim Jazzfrühschoppen zur Hadamarer Kirmes dem Publikum vorgestellt und wird die Besucher von „Swinging Christmas“ in Weihnachtsstimmung bringen. Sie singt unter anderem das stimmungsvoll instrumentierte „Santa Baby“. Der bekannte Weihnachtshit „Last Christmas“ erscheint an diesem Abend nicht etwa in der mehr als genügend bekannten Radio-Fassung, sondern im neuen Gewand: Ein fetzig swingendes Arrangement in vollem Big-Band-Sound wird zu hören sein.

Am einem Abend mit amerikanisch inspirierter Musik darf natürlich Santa Claus nicht fehlen. Er wird mit dem Titel „Santa Claus is Coming to Town“ vertreten sein, gesungen von Elmar Bartel. Weihnachtswünsche setzt die Comitolo Big Band rhythmisch anspruchsvoll mit Stevie Wonders „I Wish“ in Szene.

Darüber hinaus hat die Band speziell für diesen Abend eine Reihe neuer Stücke einstudiert, um auch ihren Fans vom Kirmesfrühschoppen und vom Weihnachtskonzert 2014 Abwechslung und neue musikalische Erlebnisse bieten zu können. Karten gibt es zum Preis von 12 Euro bei Schreibwaren Dutell, Gymnasiumstraße 6, und in der Buchhandlung Hämmerer, Gymnasiumstraße 11, in Hadamar, bei AH Tischwäsche Stick & mehr, Dorfbachstraße 2, in Niederhadamar, bei „Buch & Tee“, Rathausstraße 2, in Elz und bei FC Factory Clothing, Neumarkt 14, in Limburg. An der Abendkasse kostet der Eintritt 14 Euro. Schüler und Studenten zahlen 8 Euro.

Oratorium „Paulus“ in Hadamar und Elz

Das evangelische Dekanat Runkel, die evangelischen Kirchengemeinde Hadamar und die Kulturvereinigung Hadamar setzen ihre Reihe mit jährlichen Oratorienaufführungen fort. Dieses Mal wird das Oratorium „Paulus“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy am Samstag, 12. November, in Hadamar und am Sonntag, 13. November, in Elz zu erleben sein.
Die Kantorei des evangelischen Dekanats Runkel übernimmt den umfangreichen Chorpart, instrumental wirkt das Mittelhessische Kammermusikensemble mit. Als Solisten singen Kirsten Schierbaum (Sopran), Lydia Bryngelsson (Alt), Aljoscha Lennert (Tenor) und Stefan Grunwald (Bariton). Die Leitung liegt bei Dekanatskantor Martin Buschmann.
Kirsten Schierbaum lebt in Runkel. Sie war Mitglied der Opernwerkstatt des Staatstheaters Wiesbaden, sang bei den Wiesbadener Maifestspielen und ist Stipendiatin der Richard-Wagner-Stiftung. Als Gesangscoach betreut sie die Solisten des Musicals „Nostradamus - Le Mystique“ in Koblenz. Lydia Bryngelsson war an Den Norske Opera in Oslo engagiert. Demnächst wird sie beim Oslo Operafestival als Maddalena in Giuseppe Verdis „Rigoletto“ zu hören sein sowie als Dritte Dame bei Opera Østfolds Produktion von Mozarts „Die Zauberflöte“. Aljoscha Lennert bekam bereits mit zehn Jahren sein erstes Engagement als Solist am Nürnberger Staatstheater. Seit dem Wintersemester 2011 studiert er an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt. Unter anderem arbeitete er an der „Jungen Oper am Main“, bei den Burgfestspielen in Bad Vilbel und neuerdings an der Frankfurt Oper. Stefan Grunwald war am Staatstheater in Darmstadt engagiert und lebt heute als freischaffender Konzertsänger in Frankfurt. Seit 2001 ist er außerdem Dozent für Gesang am kirchenmusikalischen Institut des Bistums Mainz.
Der 1836 uraufgeführte „Paulus“ war Felix Mendelssohn-Bartholdys erstes Oratorium. Zentrales Thema ist die Wandlung des Christenverfolgers Saulus zum christlichen Missionar Paulus. Das Lied „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ von Philipp Nicolai aus dem Jahr 1599 ist ein Angelpunkt der zweiteiligen Komposition. In der Ouvertüre steht es als Zitat am Anfang der Handlung, später bildet es den zentralen Choral. Man kann zudem davon ausgehen, dass das Erwachen und die Umkehr für Mendelssohn die entscheidenden Themen bei der Beschäftigung mit dem Paulus-Stoff waren. Insbesondere im zweiten Teil entwickelt sich die Aussage des Werks weg von der reinen Nacherzählung der Paulus-Legende hin zu einer missionarischen, an die Zuhörer gerichteten Aufforderung sich zu bekehren.
Die beiden Aufführungen des „Paulus“ sind am Samstag, 12. November, 19 Uhr, in der katholischen Pfarrkirche St. Johannes Nepomuk in Hadamar und am Sonntag, 13. November, 18 Uhr, in der katholischen Pfarrkirche St. Johannes der Täufer in Elz. Karten sind im Vorverkauf für 15 Euro (Schüler und Studenten: 10 Euro) bei Schreibwaren Dutell, Gymnasiumstraße 6, Hadamar, in der Buchhandlung Hämmerer, Gymnasiumstraße 11, Hadamar, in der Buchhandlung „Buch & Tee“, Rathausstraße 2, Elz, und bei „AH-Tischwäsche Stick & mehr“, Dorfbachstraße 2, Niederhadamar, erhältlich. An den Abendkassen in den Kirchen kostet der Eintritt 18 Euro.

Bittersüße weibliche Er- und Bekenntnisse

Bereits vor zwei Jahren haben sie das Publikum in Hadamar bezaubert, verzückt und in Wallung gebracht. Nun kehren die temperamentvollen Musikerinnen von Belle Mélange zurück. Auf Einladung der Kulturvereinigung Hadamar gastieren sie am Freitag, 4. November, von 20 Uhr an in der Stadthalle Hadamar (Einlass ab 19 Uhr).

Mit dabei werden sie ihr Programm „Cherchez la femme - Was Mann wissen muss“ haben. Die bittersüße musikalische Mischung ist um einige spritzige und hintergründig-gehaltvolle Zutaten reicher geworden. Es wird also auch für diejenigen, die den ersten Auftritt in Hadamar erlebt haben, ein Abend voller neuer Entdeckungen. Bekannte Chansons und Schlager, aber auch Eigenkompositionen und Comedy-Einlagen, die eigenwillige Kombination aus Gesang, Klavier, Cello und Querflöte sowie eine freche Moderation mit viel weiblicher Selbstironie machen das Besondere von „Cherchez la femme“ aus.

Dabei geht es um die Frau und alles, was zu ihrer Welt gehört. In dieser umfassenden Anschauung findet sich dann auch der männliche Teil der Schöpfung wieder und noch viel mehr: die Sucht nach Schokolade zum Beispiel, Figurprobleme, russischer Liebeskummer, Kaffee als Männerersatz, die Ungerechtigkeit der naturgegebenen geschlechtsspezifischen Merkmale, neue innovative Trennungsmethoden, benutzerdefinierte nationenübergreifende Alltagsprobleme, die Kunst sich und das Leben nicht zu ernst zu nehmen.

In dieser besonderen Melange ist Theresa Heinz stilsicher und bissig zuständig für Gesang und Moderation, Vitalina Pucci bringt energisch die Tasten zum Klingen, Nadja Schneider führt das spannungsgeladene Cello und Polina Blüthgen die lebensfrohe Querflöte.
Der Kartenvorverkauf für das Konzert am 4. November hat bereits begonnen. Tickets gibt es zum Preis von 16 Euro bei Schreibwaren Dutell, Gymnasiumstraße 6, und in der Buchhandlung Hämmerer, Gymnasiumstraße 11, in Hadamar, bei AH Tischwäsche Stick & mehr, Dorfbachstraße 2, in Niederhadamar, bei „Buch & Tee“, Rathausstraße 2, in Elz und bei FC Factory Clothing, Neumarkt 14, in Limburg. Falls Restkarten übrig bleiben, werden diese für 18 Euro an der Abendkasse der Stadthalle erhältlich sein.

Musikalischer Witz mit Niveau

Mit einer ungewohnten Mischung gastiert der Sänger Denis Wittberg mit seiner Band, den „Schellack-Solisten“, am Samstag, 9. Juli, 20 Uhr, im Schlosshof in Hadamar. Auf Einladung der Kulturvereinigung Hadamar präsentieren sie in einem Open-Air-Konzert das Programm „Zeitlos“. Ungewöhnlich ist das Arrangement vieler Titel des Konzerts: Sie stammen aus der punkig angehauchten Neuen Deutschen Welle aus den 1980er Jahren, werden aber im Schlagerstil der „Goldenen 20er“ zu hören sein, wie man ihn von den Comedian Harmonists, Otto Reutter oder Friedrich Hollaender kennt. Wie es zu dieser Kombination kam, erklärt Denis Wittberg im Interview.

Wittberg: Zunächst muss man sagen, dass wir in Hadamar nicht nur diese speziellen Arrangements bringen, sondern vor allem unveränderte oder nur geringfügig überarbeitete Klassiker aus der Schlagerwelt der 20er und 30er Jahre. Das ist die Musikrichtung, die mich schon seit Jahrzehnten beschäftigt und begeistert.

Aber auch das ist ungewöhnlich. Viele der damaligen Titel kennt man heutzutage nicht einmal mehr.

Wittberg: Schon in früher Kindheit habe ich bei meiner Großmutter im Schrank eine Tanzplatte aus ihrer Jugend gefunden. Von da an hat sich diese Musik wie ein roter Faden durch mein Leben gezogen, auch wenn ich zeitweise ganz andere Dinge gemacht habe. Ich war stark in der Mainzer Fastnacht engagiert und bei der großen Fernsehsitzung „Mainz bleibt Mainz“ dabei. Ein kleiner Abstecher hat mich auch in den Theaterchor Mainz geführt, unter anderem zu Aufführungen von „Macbeth“ und „Parsival“. Aber ganz verschwanden Tanzmusik, Schlager und Close-Harmony-Gesang aus dem ersten Drittel des vergangenen Jahrhunderts nie.

Wie kam dann die vollständige Hinwendung zu dieser Musik?

Wittberg: Mitte der 90er Jahre habe ich mich entschlossen, mich ganz auf meine Leidenschaft zu konzentrieren, vor etwa 15 Jahren haben sich dann die Schellack-Solisten formiert. Bei unseren ersten Konzerten haben wir mit vielleicht 15 Titeln angefangen. Inzwischen umfasst unser Repertoire rund 190 Stücke.

Was genau ist das Faszinierende an der Musik dieser Epoche?

Wittberg: Da gibt es einen Wortwitz, eine Ironie, die im heutigen Schlager fast vollständig verschwunden sind. Es sind eindeutig zweideutige Texte. Die damaligen Musikern und Vortragskünstlern haben sie mit todernster Mine und dem kleinen Augenzwinkern im richtigen Moment unglaublich gekonnt auf die Bühne gebracht. Klamauk und Albernheit kann jeder, aber im Frack und mit Pomade im Haar hintersinnigen Humor zu verkörpern, bedeutet echte Klasse. Dafür bewundere ich die Künstler der Goldenen 20er, zumal heute nur noch wenige von ihnen bekannt sind. Viele waren Juden, und selbst wenn sie die Verfolgung überlebt hatten, wurde die Erinnerung an sie nahezu ausgelöscht.

Wie kam es nun zur Kombination mit Liedern der Neuen Deutschen Welle wie „Major Tom“ oder „Kleine Taschenlampe brenn“?

Wittberg: Die Idee hatte ich bereits vor etwa sechs Jahren. In der Band gab es unterschiedliche Auffassungen, aber Jörg-Walter Gerlach und Jens Hunstein waren sofort Feuer und Flamme. Sie haben Stücke arrangiert und ich habe die noch zögerlichen Musiker ein wenig gedrängt. Dann haben wir es einfach gewagt und „Sternenhimmel“ in ein Konzert eingebaut. Das war ein Riesen-Erfolg beim Publikum. Die Leute kennen die Originale, nehmen den im besten Wortsinn komischen Kontrast zum Bühnenauftritt wahr und lachen sich schief.

Wenn Sie die 190 Stücke des Repertoires betrachten: Welches ist Ihnen am liebsten?

Wittberg: Da kann ich kein einzelnes nennen. Am liebsten sind mir Titel, die den Wortwitz und eine hintergründige, nie plumpe Frivolität transportieren. „Weißt du was, du kannst mich am Nachmittag besuchen“ von Austin Egen ist ein sehr schönes Beispiel, aber auch „Die Bar zum Krokodil“ von Willy Engel-Berger oder „Die Braut vom Alexander, die geht so auseinander“ von Fritz Rotter. Alles wunderbare Titel, aber heute kaum noch bekannt. Einige von ihnen werden in Hadamar zu hören sein.

Der Kartenvorverkauf für das Open-Air-Konzert „Zeitlos“ am 9. Juli hat begonnen. Tickets gibt es zum Preis von 18 Euro bei Schreibwaren Dutell, Gymnasiumstraße 6, und Buchhandlung Hämmerer, Gymnasiumstraße 11, in Hadamar, bei AH Tischwäsche Stick & mehr, Dorfbachstraße 2, in Niederhadamar, bei „Buch & Tee“, Rathausstraße 2, in Elz und in der neuen Vorverkaufsstelle FC Factory Clothing, Neumarkt 14, in Limburg. Eventuell noch vorhandene Restkarten werden an der Abendkasse für 20 Euro erhältlich sein. Einlass ist ab 19.15 Uhr. Die Kulturvereinigung bewirtet ihre Gäste mit Getränken und Kleinigkeiten gegen den Hunger. Falls das Wetter schlecht sein sollte, wird die Veranstaltung in die Stadthalle Hadamar verlegt.

Das goldene Zeitalter der Naturtrompete

Die fast 600 Jahre alte Liebfrauenkirche in Hadamar wird wieder zum Spielort für eine Konzertreihe. Am Sonntag, 5. Juni, lässt die Kulturvereinigung Hadamar dort um 16.30 Uhr die Auflage 2016 ihrer Liebfrauenkonzerte beginnen.

Unter dem Titel „Das goldene Zeitalter der Naturtrompete“ spielt dann das Weilburger Trompetenconsort ein Programm mit Kompositionen der Barockzeit. Damals war ein Fürstentum ohne Trompetenensemble undenkbar. Schließlich hatte die Trompete die unterschiedlichsten Funktionen, vom Signalgeber für die Kriegsführung über repräsentative Aufgaben bei Hofe bis hin zu Kirchen- und Kunstmusik. In Hadamar wird das Ensemble eine Auswahl der bekanntesten Stücke des Barocks mit Werken von Händel, Telemann, Carl Philipp Emanuel Bach, Benjamin Britten und weiteren präsentieren. Es spielt dabei in unterschiedlichen Besetzungen unter Einbeziehung von Zink und Renaissance-Posaune.

Das Weilburger Trompetenconsort, in dem auch Hadamarer Musiker mitwirken, besteht aus Matthias Siegel und Robin Wukits (Barocktrompeten und Zink), Thomas Henninger (Barocktrompete), Lukas Oberbauer (Barockpauken) und Martin Buschmann (Orgel und Cembalo).
Eintrittskarten zum Saisonauftakt der Liebfrauenkonzerte am 5. Juni gibt es bei Schreibwaren Dutell, Gymnasiumstraße 6, und Buchhandlung Hämmerer, Gymnasiumstraße 11, in Hadamar, bei AH Tischwäsche Stick & mehr, Dorfbachstraße 2, in Niederhadamar und bei „Buch & Tee“, Rathausstraße 2, in Elz zum Preis von 13 Euro. Restkarten werden für 15 Euro an der Tageskasse der Liebfrauenkirche erhältlich sein. Weitere Konzerte der Reihe geben am 3. Juli der Kammerchor Limburg und am 4. September das Gutenbergquintett Mainz.

Jazz, Chanson und Pop zwischen Spaß und Tiefgang

Die Kulturvereinigung Hadamar bringt einen musikalischen Newcomer aus der Region auf die Bühne. David Fachinger aus Thalheim tritt am Samstag, 9. April, 20 Uhr, mit seiner Band und dem Programm „... und heute Abend“ in der Stadthalle Hadamar auf.
Der 21-Jährige versteht sich als Singer/Songwriter, setzt also auf selbst komponierte Titel. Sein Stil bewegt sich zwischen Jazz, Chanson und deutschem Pop. Damit hatte er 2014 seinen Durchbruch, als er bei einem Talentwettbewerb in Frankfurt den ersten Platz belegte. Inzwischen sind einige Erfolge dazu gekommen, unter andere der Sieg beim Songslam in Hanau und die Halbfinalteilnahme am Wettbewerb „Troubadour“ in Stuttgart. Außerdem sind mehrere Musikvideos entstanden und seit Jahresanfang gibt es ein eigenes Album mit David Fachinger und seiner Band.

Der junge Musiker begann als Sechsjähriger ganz klassisch eine Posaunenausbildung. An der Fürst-Johann-Ludwig-Schule in Hadamar wirkte er in der Musikklasse, in der Schulband „Teacher's Despair“ und in anderen Formationen vor allem als Instrumentalist mit, ebenso außerhalb der Schule unter anderem im Landesjugendjazzorchester, im Marburg Jazz Orchestra und bei Workshops mit der HR Big Band. Klavier und Bass brachte er sich weitgehend selbst bei, spielte bald aber professionell vor allem E-Bass, beispielsweise in der Formation „Five drauf!“. Gesang und erste Kompositionsversuche mit etwa 14 Jahren waren zunächst eher Nebenbeschäftigungen. Derzeit absolviert David Fachinger ein Studium zum Mathematik- und Musiklehrer an der Universität Gießen.

Am 9. April stehen zusammen mit ihm bekannte Musiker aus der regionalen Jazz-, Rock- und Pop-Szene auf der Stadthallenbühne: Walter Born, Janis Heftrich, Klaus Wolf, Peter Dümmler, Vitus Jung und Edwin Meier. Sie spielen David Fachingers eigene Kompositionen, beispielsweise das Stück „Liaison“ über den allwöchentlichen Alkoholgenuss eines Studenten, dem er jeden Sonntag abschwört, was aber höchstens bis Freitag hält. Aber auch Titel mit Tiefgang gehören dazu: „Sag’ mir“ beschreibt, wie in einer Beziehung klar wird, dass etwas nicht mehr stimmt und es so nicht weitergeht. „Doch dich liebe ich nicht“ greift die verzwickte Situation auf, in der man eine gerne Zeit mit jemandem verbringt, aber eben nicht verliebt ist.

Eintrittskarten zum Preis von 14 Euro (11 Euro für Schüler und Studenten) gibt es an den Vorverkaufsstellen Schreibwaren Dutell, Gymnasiumstraße 6, und Buchhandlung Hämmerer, Gymnasiumstraße 11, beide in Hadamar, AH Tischwäsche Stick & mehr, Dorfbachstraße 2, in Niederhadamar und „Buch & Tee“, Rathausstraße 2, in Elz. An der Abendkasse in der Stadthalle kosten die Karten 15 Euro und 12 Euro für Schüler und Studenten.

Südafrika von Kapstadt zum Kilimanjaro

Die Kulturvereinigung Hadamar lädt zu einer Reise von Kapstadt bis zum Kilimanjaro ein, allerdings muss man dazu keinen Flug nach Südafrika buchen und auch keinen mehrwöchigen Urlaub anmelden. Vielmehr reicht es, am Freitag, 26. Februar, 20 Uhr, in die Stadthalle Hadamar zu kommen. Dort wird der 3D-Fotograf und Filmemacher Stephan Schulz zu Gast sein und die Besucher mit moderner Projektionstechnik auf seine jüngste Expedition durch das Land am Kap der guten Hoffnung mitnehmen.

Die roten Dünen der Namibwüste hat Schulz ebenso festgehalten wie die Victoriafälle und die gigantische Gnu-Migration der Serengeti. Dazu kommen wenig bekannte Ereignisse wie der Sardine Run an der Wild Coast, den er mit der Unterwasserkamera verfolgt hat. Die Landschaften sowie die großen und kleinen Steppentiere spielen zwar die Hauptrolle in den plastischen Fotos und Filmaufnahmen, aber Stephan Schulz hat sich auch mit den Menschen beschäftigt - mit Löwenforschern, Haiflüsterern und dem Betreiber einer Tierauffangstation, ebenso mit den Naturvölkern, die versuchen ihren Lebensraum mit der Wildnis zu teilen, aber zugleich in der größten Volkswirtschaft Afrikas leben.

Der Vorverkauf für die 3D-Reportage „Südafrika von Kapstadt zum Kilimanjaro“ hat bereits bekommen. Karten zum Preis von 11 Euro gibt es an den Vorverkaufsstellen Schreibwaren Dutell, Gymnasiumstraße 6, und Buchhandlung Hämmerer, Gymnasiumstraße 9, beide in Hadamar, AH Tischwäsche Stick & mehr, Dorfbachstraße 2, in Niederhadamar und „Buch & Tee“, Rathausstraße 2, in Elz. An der Abendkasse werden die Karten zum Preis von 12 Euro erhältlich sein. Inbegriffen ist jeweils eine 3D-Brille.

Lux aurumque - Weihnachtskonzert mit Cantabile Limburg

Die Region zwischen Westerwald und Taunus ist reich an erfolgreichen Chören, und für viele von ihnen spielt Hadamar eine entscheidende Rolle. Denn in der Kleinstadt werden seit Jahrzehnten die Limburger Domsingknaben ausgebildet. Viele ihrer ehemaligen Mitglieder bilden den Sängerstamm in preisgekrönten Chören oder stehen diesen als Chorleiter vor. Eine der erfolgreichsten Formationen dieser „Hadamarer Schule“ ist Cantabile Limburg. Zum Weihnachtskonzert der Kulturvereinigung kehrt der Chor an den Ort zurück, an dem viele seiner Mitglieder ihre musikalische Laufbahn begonnen haben: Am Samstag, 12. Dezember, 19 Uhr, tritt Cantabile unter der Leitung von Jürgen Faßbender in der Pfarrkirche St. Johannes Nepomuk in Hadamar auf.

„Lux aurumque - Licht und Gold“, nach einer Komposition des zeitgenössischen amerikanischen Komponisten Eric Whitacre, hat Faßbender das Konzert überschrieben. Der Titel ist programmatisch. Es finden sich viele Titel, die erst vor wenigen Jahren oder Jahrzehnten entstanden sind. Neben Werken von Whitacre sind beispielsweise die Adventsmotette von Harald Genzmer, „Ave Maris Stella“ von Diane Loomer oder „Whisper, Whisper“ von Jay Althouse vorgesehen. Für die Besucher eröffnen sich damit Möglichkeiten, im bekannten Format des Adventskonzerts einige neue Entdeckungen zu machen. Aber Cantabile auch den besinnlichen Klassikern treu bleiben. „Machet die Tore weit“ von Andreas Hammerschmidt ist ebenso vertreten wie „Jul, jul, stralande jul“ von Gustaf Nordqvist und Beethovens „Hymne an die Nacht“. Eine Lesung von Nicole Frenken setzt einen Kontrast zum Männergesang.

Cantabile Limburg kann auf zahlreiche internationale Preise zurückblicken, unter denen der erste Platz beim internationalen Chorwettbewerb Llangollen, North Wales, 2010 nur die jüngste Spitzenplatzierung ist. Vier CDs hat der Chor bislang herausgebracht. Die Offenheit für Neues gepaart mit der Wertschätzung für die musikalische Tradition macht eine besondere Stärke von Cantabile aus - in der geistlichen Musik ebenso wie bei Liedern der Romantik und Arrangements aus Jazz und Pop.

Ebenso steht Jürgen Faßbender für Vielfalt. Als erster Teilnehmer in der Geschichte des Deutschen Chorwettbewerbs wurde er gleich zweifacher erster Preisträger mit jeweils einem Männer- und einem Frauenensemble, mit Cantabile und Carpe diem Limburg. Zugleich begeistert er sich für Jazzmusik und tritt auch mit Unterhaltungsformationen auf. Seit 2003 hat Jürgen Faßbender einen Lehrauftrag der Johann-Wolfgang-Goethe Universität in Frankfurt und seit 2008 ist er künstlerischer Leiter des Landesjugendchores Hessen.
Eintrittskarten für „Lux aurumque“ am 12. Dezember, gibt es ab sofort zum Preis von 13 Euro an den Vorverkaufsstellen Schreibwaren Dutell, Gymnasiumstraße 6, und Buchhandlung Hämmerer, Gymnasiumstraße 9, beide in Hadamar, AH Tischwäsche Stick & mehr, Dorfbachstraße 2, in Niederhadamar und „Buch & Tee“, Rathausstraße 2, in Elz. Online-Kartenvorverkauf: Siehe oben. An der Abendkasse werden die Karten zum Preis von 15 Euro erhältlich sein. Schüler zahlen an der Abendkasse 10 Euro.

Elzer Stubbemusik stimmt auf den Advent ein

Am Anfang wollten sie einfach nur zu Hause und im Freundeskreis musizieren. Das tun die Mitglieder der „Elzer Stubbemusik“ immer noch mit Begeisterung, doch in den vergangenen Jahren hatten die acht Musiker auch den einen oder anderen öffentlichen Auftritt in der Region. Am Samstag, 5. Dezember, wird die Volksmusikgruppe wieder einmal in ihrer Nachbarstadt zu Gast sein. Auf Einladung der Kulturvereinigung Hadamar spielt sie von 20 Uhr an in der Aula des Schlosses in Hadamar. „Es ist für uns eine Zeit angekommen“ lautet der Titel des Abends mit besinnlichen und fröhlichen Lieder zur Advents- und Winterzeit aus den Alpen und dem Erzgebirge.

Die Musiker legen Wert auf „Handgemachtes“: Gitarren, Mandoline, Flöte, Geige, Zither, Hackbrett, Akkordeon und Kontrabass spielen ohne technische Verstärkung. Die Stubbemusiker hoffen, dass dadurch der ursprüngliche Sinn der Weihnachtszeit, abseits von Konsum und Kommerz, für die Zuhörer in der Musik greifbar wird.

Eintrittskarten sind ab sofort zum Preis von 10 Euro an folgenden Vorverkaufsstellen erhältlich: Schreibwaren Dutell, Gymnasiumstraße 6, und Buchhandlung Hämmerer, Gymnasiumstraße 9, beide in Hadamar, AH Tischwäsche Stick & mehr, Dorfbachstraße 2, in Niederhadamar und „Buch & Tee“, Rathausstraße 2, in Elz. Falls Restkarten vorhanden sind, werden diese zum Preis von 12 Euro an der Abendkasse in der Aula des Hadamarer Schlosses angeboten.

Ein wortgewaltiger Prophet

Er wollte einen großen, einen wortgewaltigen, durchaus auch düsteren und furchterregenden Propheten mit den Mitteln der Musik darstellen. Das ist Felix Mendelssohn-Bartholdy mit seinem Oratorium „Elias“ gelungen. Wie der Komponist sich dieser Gestalt des Alten Testaments näherte, können Konzertbesucher am Samstag, 14. November, in der Hadamarer Kirche St. Johannes Nepomuk und am folgenden Tag in Elz in der Kirche St. Johannes der Täufer erleben. Die Kantorei des evangelischen Dekanats Runkel führt dort den „Elias“ zusammen mit dem Mittelhessischen Kammermusikensemble auf. Unter der Leitung von Dekanatskirchenmusiker Martin Buschmann und organisiert von der Kulturvereinigung Hadamar sowie der evangelischen Kirchengemeinde und dem Dekanat, beginnt das Konzert in der Hadamarer Pfarrkirche um 19 Uhr und am Sonntag, 15. November, in Elz um 18 Uhr.

Als Solisten gestalten Kirsten Schierbaum (Sopran), Lena Naumann (Alt), Danilo Tepša (Tenor) und Thomas Herberich (Bass) die Konzerte mit. Kirsten Schierbaum war Mitglied der Opernwerkstatt des Staatstheaters Wiesbaden, gewann einen ersten Preis im Fach Sologesang und ist Stipendiatin der Richard-Wagner-Stiftung. Als Lied-und Konzertsängerin erstreckt sich ihr Repertoire von den Oratorien des Barock bis hin zum Musical. Ihr besonderes Interesse gilt der Neuen Musik. Lena Naumann stammt aus Bad Marienberg und ist Mitglied des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden. Die Interpretation des Liedrepertoires von Komponisten wie Richard Strauss, Johannes Brahms, Gustav Mahler und Richard Wagner bildet ein Schwerpunkt ihres künstlerischen Schaffens. Thomas Herberich arbeitet seit 1993 eng mit der Musikbühne Mannheim zusammen. Mit drei befreundeten Sängerkollegen gründete er Anfang 2013 das Ensemble cantus palatainus, das sich dem breiten Repertoire klassischer Männerchorliteratur widmet. Danilo Tepša ist Theaterpädagoge am Theater Pforzheim und ist seit 2008 immer wieder Lehrbeauftragter der Hochschule für Musik Mainz. Zuvor hatte er unter anderem Charaktertenor am Theater Koblenz gewirkt und war unter anderem bei den Salzburger Festspielen aufgetreten.

In dem Oratorium stellt Mendelssohn-Bartholdy die Geschichte des Propheten Elias dar, der gegen den um sich greifenden Baal-Glauben im Volk Israel kämpft, dabei siegreich ist, aber auch herbe Enttäuschungen erlebt. Am Ende macht er aber die Erfahrung einer großen Gottesoffenbarung. Nach längerer Arbeit an dem Thema wurde das Oratorium 1846 beim Birmingham Music Festival uraufgeführt.

Eintrittskarten zu den Konzerten in Hadamar und in Elz gibt es zum Preis für 15 Euro an folgenden Verkaufsstellen: Schreibwaren Dutell, Gymnasiumstraße 6, und Buchhandlung Hämmerer, Gymnasiumstraße 9, beide in Hadamar, AH Tischwäsche Stick & mehr, Dorfbachstraße 2, in Niederhadamar und „Buch & Tee“, Rathausstraße 2, in Elz. An der Abendkasse in der Kirche kostet der Eintritt 18 Euro. Schüler zahlen sowohl im Vorverkauf wie auch an der Abendkasse 10 Euro.

Von guten Mächten

Künstler aus ganz Deutschland, vereinzelt auch internationale Gäste, prägen seit Jahrzehnten die Liebfrauenkonzerte. Doch die Kulturvereinigung Hadamar lädt als Veranstalterin mit Absicht auch regionale Musiker zu dieser Musikreihe ein. Am Sonntag, 13. September, ist es wieder so weit: Dann tritt von 16.30 Uhr an der Männergesangverein Liederblüte aus Oberweyer unter der Leitung von David Fritzen gemeinsam mit der Sopranistin Nicole Tamburro und Andreas Frese am Klavier auf.

„Von guten Mächten“ lautet der Titel des Programms, das passend zur spätgotischen Liebfrauenkirche als Konzertort vor allem geistliche Kompositionen umfasst. Dazu gehören unter anderem „Aus dem 42. Psalm“ von Felix Mendelssohn Bartholdy, „Gott ist mein Hirte“ von Antonin Dvoràk, das Kyrie von Piotr Janczak und „To the queen of heaven“ von Thomas Dunhill. Darüber hinaus sind Werke von Hugo Alfven, Benjamin Britten, Giovanni Croce und Knut Nystedt vorgesehen.

Die „Liederblüte“ präsentiert sich trotz der geringen Stärke von derzeit 24 Sängern als vergleichsweise junge und vielfältig aktive Chorformation. Erstmals in seiner mehr als 100-jährigen Vereinsgeschichte besuchte der Chor im Mai einen internationalen Wettbewerb in Cornwall und erreichte unter 15 Chören aus der ganzen Welt den fünften Platz. Daran schloss sich der Sieg im nationalen Chorwettbewerb in Horbach an. Seit drei Jahren leitet der gerade einmal 24-jährige David Fritzen die „Liederblüte“. Seine erste musikalische Ausbildung erhielt er bei den Limburger Domsingknaben und im Landesmusikgymnasium Montabaur. Seit 2008 ist er Mitglied von Camerata Musica Limburg und seit 2010 studiert er Musikwissenschaften an der Johannes-Gutenberg Universität in Mainz.

Die Sopranistin Nicole Tamburro studierte Gesang und Gesangspädagogik an der Hochschule für Musik in Mainz. 2002 war sie erste Preisträgerin des Bayreuth-Wettbewerbs des Peter-Cornelius-Konservatoriums der Stadt Mainz. Erste Fachpartien sang sie am Pfalztheater Kaiserslautern und bei den Opernfestspielen in Bad Orb. Weitere Engagements führten sie an das Staatstheater Mainz, die Städtischen Bühnen Münster, an das Stadttheater Gießen, zu den Zwingenberger Schlossfestspielen, nach Holland, Polen und in die Schweiz. Neben ihrem Lehrauftrag für Gesang an der Universität Gießen widmet sie sich einem umfangreichen Konzertrepertoire und arbeitet regelmäßig mit namhaften Kantoreien, dem Wiesbadener Knabenchor und dem Bachchor Mainz zusammen. Konzertreisen führten sie nach Italien, Frankreich, in die Schweiz und nach Bulgarien.

Eintrittskarten zum Saisonabschluss der Liebfrauenkonzerte am 13. September gibt es bei Schreibwaren Dutell, Gymnasiumstraße 6, und Buchhandlung Hämmerer, Gymnasiumstraße 9, in Hadamar, bei AH Tischwäsche Stick & mehr, Dorfbachstraße 2, in Niederhadamar und bei „Buch & Tee“, Rathausstraße 2, in Elz zum Preis von 13 Euro. Restkarten werden für 15 Euro an der Tageskasse der Liebfrauenkirche erhältlich sein.

Harfe, Querflöte und Orgel: Mit einer ungewöhnlichen instrumentalen Kombination warten die Hadamarer Liebfrauenkonzerte beim zweiten Konzert der Spielzeit 2015 auf. Am Sonntag, 12. Juli, gastieren Sophia Marie Schmidt (Harfe) und Yuan Gao (Querflöte) in der romanischen Kirche am Elbbach. Von 16.30 Uhr an präsentieren die beiden Musikerinnen Werke von Debussy (Danse sacrée et danse profane), Hindemith, Piazzolla sowie unter anderem den zweiten Satz, das Andantino, aus dem Konzert für Flöte und Harfe C-Dur KV 299 von Wolfgang Amadeus Mozart. An der Orgel der Liebfrauenkirche begleitet Johannes Albrecht, bei der Kulturvereinigung Hadamar verantwortlich für die Liebfrauenkonzerte, die beiden Künstlerinnen.
Sophia Marie Schmidt, geboren 1992, erhielt ihre erste Ausbildung für Gesang, Orgel und Klavier am Landesmusikgymnasium in Montabaur, bevor sie sich mit 15 Jahren als Jungstudentin an der Musikhochschule Mannheim der Harfe widmete. Gleichzeitig gewann sie ein Stipendium der Kreissparkasse und wurde in das Hochbegabten-Netzwerk Amadé aufgenommen. Ergänzend absolvierte sie Meisterkurse sowie ein Privatstudium in Genf. Beim internationalen Wettbewerb „Torneo Internationale di Musica“ erspielte sie die Höchstpunktzahl. Neben der klassischen Laufbahn mit Projektengagements am Nationaltheater Mannheim, beim Rundfunkorchester Bratislava und dem Heilbronn Symphonie Orchester arbeitet sie als Filmmusikerin. Mit dem Oud-Virtuosen Raed Khoshaba gründete sie das „Trio Jamil“ (Laute, Harfe, Flamenco-Gitarre). Seit wenigen Monaten ist Sophia Marie Schmidt in der Bühnenshow „Odyssee Fatale“ zu sehen, die nun auch international tourt.
Yuan Gao, die zweite Musikerin des Liebfrauenkonzerts, wurde ebenfalls 1992 in Xi‘AN, China, geboren und erhielt im Alter von fünf Jahren den ersten Unterricht bei ihrem Vater. Seit 2010 studiert sie Bachelor of Music an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim. 2012 spielte sie im Heidelberger Kammerorchester mit Auftritten in Frankreich, der Schweiz , Deutschland und Italien. Im August 2014 gewann sie einen zweiten Preis bei den „Golden Bell Awards“, einem angesehenen Instrumentalwettbewerb des chinesischen Ministeriums für Kultur.
Der Kartenvorverkauf für das Konzert am 12. Juli hat bereits begonnen. Vorverkaufsstellen sind Schreibwaren Dutell, Gymnasiumstraße 6, und Buchhandlung Hämmerer, Gymnasiumstraße 9, in Hadamar, AH Tischwäsche Stick & mehr, Dorfbachstraße 2, in Niederhadamar und „Buch & Tee“, Rathausstraße 2, in Elz. Dort gibt es die Karten zum Preis von 13 Euro, an der Tageskasse der Liebfrauenkirche für 15 Euro.

Operetten als Open Air

Der Innenhof des Hadamarer Schlosses wird am Samstag, 4. Juli, wieder zur Open-Air-Bühne. Die Kulturvereinigung Hadamar hat das Salonorchester aus dem Nachbarort Elz eingeladen, und gemeinsam präsentieren beide Vereine von 20 Uhr an (Einlass ab 19 Uhr) eine Sommerserenade mit bekannten und weniger bekannten Titeln aus Opern und Operetten.
Unter der Leitung von Lothar Welzel und verstärkt durch die Sängerinnen Christina Heuel (Sopran) und Inga Schäfer (Mezzosopran) hat das Salonorchester ein vielfältiges Programm zusammengestellt. Das beginnt bei relativ bekannten Titeln, wie der Ouvertüre zu „Orpheus in der Unterwelt“ von Jacques Offenbach, Mozarts Rosenarie aus „Die Hochzeit des Figaro“ oder „Ich lade gern mir Gäste ein“ aus „Die Fledermaus von Johann Strauß. Aber auch weniger populäre Stücke werden im Schlosshof zu hören sein. Dazu zählen die „Elisabethan Sonate“ von Ronald Binge, „Mondnacht auf der Alster“ von Oscar Fetras oder das Flower-Duett aus der Oper „Lakmé“ von Léo Delibes.
Das Salonorchester Elz, das im kommenden Jahr sein 30-jähriges Bestehen feiert, besteht aus 20 Instrumentalisten mit einer starken Streichergruppe. Wie der Name schon verrät, orientiert sich das Orchester an der gehobenen Unterhaltungsmusik, die um das Jahr 1900 herum in Kaffeehäusern und Salons gespielt wurde. Operettenstücke, Konzertwalzer, Polkas. Märsche und Filmmusiken gehören zum Repertoire, mit dem das Salonorchester über seine Heimatregion hinaus Erfolge feiert. Die Sängerin Inga Schäfer hat ein Lehramtsstudium mit dem Hauptfach Viola absolviert und anschließend an der Folkwang-Universität der Künste in die Klasse von Professor Rachel Robins Gesang studiert. Seit Beginn der Spielzeit 2014/15 ist sie Mitglied des Internationalen Opernelitestudios am Theater Lübeck. Auch Christina Heuel entstamme der Gesangsklasse von Rachel Robins. Eine ihrer jüngsten großen Partien war die der Lady Harriet in der Oper „Martha“ im Rahmen der 20. Wernigeröder Schlossfestspiele.
Der Kartenvorverkauf für die Sommerserenade am Hadamarer Schloss hat bei den üblichen Vorverkaufsstellen begonnen: Schreibwaren Dutell, Gymnasiumstraße 6, und Buchhandlung Hämmerer, Gymnasiumstraße 9, in Hadamar, AH Tischwäsche Stick & mehr, Dorfbachstraße 2, in Niederhadamar und „Buch & Tee“, Rathausstraße 2, in Elz. Dort sind Eintrittskarten für 15 Euro erhältlich, an der Abendkasse für 17 Euro. Erstmals bietet die Kulturvereinigung Hadamar über ihre Internetseite (siehe oben, oranger Button) auch einen Online-Kartenvorverkauf an. Falls es am 4. Juli regnerisch sein sollte, wird das Konzert in die Stadthalle Hadamar verlegt. Auch aus diesem Grund empfiehlt sich der Kartenerwerb im Vorverkauf. Im Fall des Ausverkaufs werden im Schlosshof für weitere Abendkassen-Gäste Bierbänke zusätzlich zur Konzertbestuhlung aufgebaut. In der Stadthalle ist eine solche Ausweitung der Sitzplätze nicht möglich, so dass an der Abendkasse, wenn überhaupt, nur ein eingeschränktes Karten-Sortiment zur Verfügung steht. Vor dem Konzert, in der Pause sowie nach dem Ende der Veranstaltung bietet die Kulturvereinigung Hadamar ihren Gästen Getränke und kleine Knabbereien an.

Königliche Barockklänge

Zu einer musikalischen Zeitreise an den französischen Königshof des Barock lädt die Kulturvereinigung Hadamar für Sonntag, 14. Juni, ein. Mit einem Konzert des Dianthus Ensemble beginnt um 16.30 Uhr die Spielzeit der Liebfrauenkonzerte für die Saison 2015.
Das Dianthus Ensemble hat sich der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts verschrieben. Im Programm „son & lumière“, das in der Liebfrauenkirche zu hören sein wird, stehen kammermusikalische Kompositionen im Mittelpunkt, die am Hof von Versailles unter Ludwig XIV. und Ludwig XV. entstanden sind. Diese Werke von von Couperin, Marais, Rameau, Telemann und Hotteterre beeinflussten auch das Pariser Musikleben des Bürgertums maßgeblich und wurden in ganz Europa bewundert, diskutiert und nachgeahmt.
Historischen Aufführungspraxis und Instrumentierung sind wichtige Leitlinien für das Dianthus Ensemble. Seit 2011 musizieren die fünf jungen Musikerinnen zusammen, gelegentlich ergänzt durch befreundete Instrumentalistinnen. Die meisten der Künstlerinnen haben ihren Lebensmittelpunkt in Berlin, Auftritte haben das Ensemble aber unter anderem bereits nach Köln, Frankfurt, Brüssel, Den Haag und Barcelona geführt sowie zu den Musikfesttagen an der Oder, dem Festival der Künste Mirow und den Friedenauer Kammerkonzerten. 2012 wurden das Dianthus Ensemble als „Rheinsberger Hofkapelle“ für ein Jahr an die dortige Musikakademie und das Schloss Rheinsberg berufen.
Den Anstoß für die Gründung gab die Cembalistin Maria Busqué. Zur Kernbesetzung gehören neben ihr Johanna Bartz (Traversflöte), Lucia Giraudo (Barockvioline), Dorothee Mühleisen (Barockvioline und Barockviola) und Lea Rahel Bader (Barockcello und Viola da Gamba). In Hadamar wird voraussichtlich eine Teilbesetzung auftreten.
Eintrittskarten zum Liebfrauenkonzert am 14. Juni gibt es bei Schreibwaren Dutell, Gymnasiumstraße 6, und Buchhandlung Hämmerer, Gymnasiumstraße 9, in Hadamar, bei AH Tischwäsche Stick & mehr, Dorfbachstraße 2, in Niederhadamar und bei „Buch & Tee“, Rathausstraße 2, in Elz zum Preis von 13 Euro. Falls noch Restkarten übrig sind, werden sie für 15 Euro an der Tageskasse der Liebfrauenkirche erhältlich sein.

Orgelklänge und Kirchenräume erleben

Die Kirchengemeinden sowie die Kulturvereinigung Hadamar laden wieder in bauhistorisch wertvolle Kirchenräume und zu vielfältigen Orgelklängen ein. Am Sonntag, 17. Mai, startet der fünfte „Hadamarer Orgelspaziergang“. Dabei gibt es einige Neuerungen. Erstmals ist, gleich zu Beginn, die Ägidienkirche auf dem Mönchberg Teil des Rundgangs. Um 14 Uhr können sich Musikfreunde dort treffen, um dem Auftakt mit den Organisten Michael Loos von der katholischen und Martin Buschmann von der evangelischen Kirchengemeinde zu lauschen. Um 14.45 Uhr geht es in der Liebfrauenkirche am Elbbach weiter. Sie war in den vergangenen Jahren zwar schon mehrfach Station des Orgelspaziergangs, aber dieses Mal ist dort zum ersten Mal der Limburger Domorganist Carsten Igelbrink als Gast vertreten.

Für 15.30 Uhr ist eine Pause bei Kaffee und Kuchen geplant - ja nach Wetter entweder im Innenhof des Hadamarer Schlosses oder im Gewölbekeller. Die zweite Hälfte des Orgelspaziergangs beginnt um 16.15 Uhr gleich nebenan in der evangelischen Schlosskirche mit Martin Buschmann. Den Abschluss des Spaziergangs bildet um 17 Uhr ein kurzes Konzert mit Michael Loos in der katholischen Pfarrkirche St. Johannes Nepomuk.

Die Teilnahme am Hadamarer Orgelspaziergang ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. Um eine Spende für das Hospiz im St.-Anna-Haus wird gebeten.






Nur nicht aus Liebe weinen

„Nur nicht aus Liebe weinen“ lautet das Motto am Sonntag, 19. April, von 16.30 Uhr an in der Aula des Schlosses in Hadamar. Die Kulturvereinigung Hadamar hat die Opernsängerin Natascha Jung eingeladen. Von den großen Konzertbühnen kehrt die Sopranistin damit in ihre Heimatstadt zurück, und sie hat ein Programm mitgebracht, dass sich deutlich von den großen Operntiteln abhebt, für die sie eigentlich bekannt ist. Für das beschwingte Frühlingskonzert in Hadamar hat sie Melodien und Texte aus bekannten Filmen, Operetten und Musicals aus den 20er- bis 60er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts zusammengestellt. Die Begleitung am Klavier übernimmt Peter Dicke.
Natascha Jung hat in Wiesbaden und Frankfurt Gesangspädagogik und Operngesang studiert. Schon früh nahm sie an der Bachwoche Stuttgart teil. An mehreren Produktionen der Oper Frankfurt und bei den Weilburger Schlossfestspielen hat sie als Solistin mitgewirkt. Mit dem Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks und dem Domchor Fulda hat sie ebenso zusammengearbeitet wie mit dem bekannten polnischen Avantgarde-Komponisten Krzysztof Penderecki. Nach einem Engagement am Staatstheater Wiesbaden ist Natascha Jung derzeit Mitglied des WDR-Rundfunkchores.
Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen. Vorverkaufsstellen sind Schreibwaren Dutell, Gymnasiumstraße 6, und Buchhandlung Hämmerer, Gymnasiumstraße 9, in Hadamar, „Buch & Tee“, Rathausstraße 2, in Elz und AH Tischwäsche Stick & mehr, Dorfbachstraße 2, in Niederhadamar. Im Vorverkauf kosten die Karten 12 Euro. Falls es Restkarten gibt, werden diese an der Abendkasse in der Stadthalle für 15 Euro erhältlich sein. Schüler und Studenten zahlen 9 Euro. Einlass zum Konzert ist ab 15.30 Uhr.






Junge Stimmen und freche Ideen

Sie sind jung, sie sind frech und vor allem sind sie musikalisch: Mit dieser Mischung hat die A-Capella-Gruppe „So!... und nicht anders“ (kurz: S!una) bereits vor zwei Jahren in Hadamar für Begeisterungsstürme gesorgt. Weil damals die Schlossaula ausverkauft war und einige Besucher nur noch Stehplätze bekamen, hat die Kulturvereinigung Hadamar S!una jetzt erneut eingeladen und für mehr Platz gesorgt: Am Samstag, 14. März, werden die fünf jungen Männer von 20 Uhr an in der Stadthalle gastieren.
Auch wer beim ersten Konzert 2013 dabei war, wird Neuigkeiten entdecken, denn S!una hat sich weiter entwickelt: Inzwischen ist das zweite Album „Stereo Typen“ erschienen und „Das ist Mainz“, die Liebeserklärung an die Studien- und Heimatstadt der Sänger, hat es in den Kanon der Mainzer Fastnachtslieder geschafft. Im vergangenen Jahr haben sie sich außerdem mit dem neuen Titel „Weltmeister am Zuckerhut“ an der allgemeinen Fußball-WM-Euphorie beteiligt.
Trotz aller Entwicklungen und Veränderungen bleibt S!una dem Prinzip des „koordinierten Chaos“ treu, ganz nach dem Motto „Warum planen, wenn man auch spontan reagieren kann?“. Aus einem Kurzprojekt wurde im Laufe der Jahre eine A Cappella-Band, die von den Texten und Kompositionen über die Arrangements bis hin zu Choreographie und Bühnenshow alles selbst entwickelt.
Seit Jahren stehen die Silbermedaillengewinner des NRW-A-Cappella Contests auf der Bühne und unterhalten ihr Publikum generationen- und interessenübergreifend. Während die älteren Besucher noch einmal in eigenen Gesangserinnerungen schwelgen und über die Texte lachen, kommen bei der jüngeren Generation die mehr oder weniger ernst gemeinten Boyband-Alüren gut an.
Der Auftritt in Hadamar ist für S!una zu einem Fünftel ein Heimspiel: Als Bass ist Nicolas Ries aus Elz mit von der Partie, der in Hadamar als Mitglied verschiedener Musikformationen der Fürst-Johann-Ludwig-Schule bekannt ist.
Wer ihn und seine Band-Kollegen am 14. März live erleben möchte, erhält ab sofort Karten im Vorverkauf bei Schreibwaren Dutell, Gymnasiumstraße 6, und in der Buchhandlung Hämmerer, Gymnasiumstraße 9, in Hadamar, bei „Buch & Tee“, Rathausstraße 2, in Elz und bei AH Tischwäsche Stick & mehr, Dorfbachstraße 2, in Niederhadamar. Im Vorverkauf kosten die Karten 12 Euro. Falls es Restkarten gibt, werden diese an der Abendkasse in der Stadthalle für 15 Euro erhältlich sein. Schüler und Studenten zahlen 9 Euro. Wer vorab schon mal einige Lieder und Videos von S!una kennenlernen möchte, findet sie unter http://www.so-undnichtanders.de.